Kategorie: Slotcar-Modell

Scalextric Lotus 25

Die jüngste Formelminiatur der Briten musste im Interesse der COL-Leser mit einigem Aufwand beschafft werden. Denn zum Redaktionsschluss war der Lotus 25 in Deutschland noch nicht verfügbar. Doch bei den Briten war es die wesentliche Neuheit für Sammler im letzten Jahr und auf dem dortigen Markt war das Modell auch erhältlich. Das Vorbild ist einer der bedeutendsten Rennwagen aus der Formel 1 Weltmeisterschaft. Denn mit diesem Typ führte Lotus die Monocoquebauweise ein. Der Testbericht geht auf die Historie des Vorbilds ein und beleuchtet die Feinheiten der Miniatur ausführlich in Wort und Bild.

Pioneer Legend Racer

Da kann man sich schon die Augen reiben, wenn man erstmals auf eine dieser neuen Miniaturen von Pioneer trifft. „1:30 Slotcar“ ist auf der Schachtel angegeben, aber das enthaltene Coupé im Stil eines Hot Rod Ford A ist kürzer als viele 1:32 Modelle. Doch bei der Miniatur handelt es sich auch um eine Nachbildung eines Legend Racers, auf die man im anglo-amerikanischen Raum im Motorsport trifft. Deren Abmessungen entsprechen zu 5/8 den Vorbildmaßen. Mit ihrem Fahrverhalten überraschen diese Wagen.

Carrera BMW 3.5 CSL und Porsche 935 K3 (1:32)

Erneut widmete man sich bei Carrera zwei Wagen, die einst in der Gruppe 5- und IMSA-Serie liefen. Sowohl der BMW wie auch der Porsche sind in der jeweiligen Ausführung für diesen Hersteller Formneuheiten. Für Carrera sind solche Wagen ein dankbares Thema. Denn mit den Miniaturen spricht man die Liebhaber dies- und jenseits des Atlantiks an. Beide Modelltypen erschienen in je zwei Farbvarianten für das Digital 132 System. Außerdem gibt es je ein Modell in der Evolution-Reihe mit Analogfahrzeugen. Der Testbericht geht ausführlich auf die Modelle ein.

Scalextric Ginetta LT P1 (1:32)

LMP 1 Wagen nach Vorbildern der jüngeren Zeit sind rar gesät. Schon insoweit ist der bei Scalextric als Neuheit aufgelegte Ginetta G60 LT P1 bemerkenswert. Die nun vorliegende zweite Ausführung hat den Wagen aus Le Mans 2018 zum Vorbild und ist in COL 5/2019 vorgestellt. Durch die Gestaltung mit einer Chromeffektlackierung fällt der Wagen besonders auf.

Scalextric-Importeur Carson

bietet sogar einen leicht einzusetzenden Decoder für Modelle dieser Bauart wie bei dem Ginetta zum Einsatz auf Carrera 132 Digitalbahnen an. Die Modifikation solcher Wagen mit dem „Easyfit Digital Plug System“ gelingt binnen weniger Minuten. Das Fahrwerk solch eines Modells weist dazu ein Fach auf, in dem der Decoder eingesteckt wird.

Fly Audi Quattro A2 (1:32)

Ursprünglich baute man bei Fly ausschließlich Rundstreckenfahrzeuge. Erst später entdeckten die Spanier das Rallyethema für sich und setzten fortan in diesem Segment durch optisch besonders aufwändig gestaltete Miniaturen Akzente. 2007 erschien dort auch der Audi Quattro erstmals, von dem nun eine Neuauflage nach einem Vorbild aus der Safari Rallye 1984 folgte. Dabei rückte diesmal der Wagen von Stig Blomqvist in den Fokus, dem späteren Gewinner der Fahrer-WM. Passend zum Vorbild spendierten die Spanier dem Quattro auch einen Allradantrieb.

Pioneer 1968er Camaro Bausatz (1:32)

Zu den Herstellern hochwertiger Slotcars gehört auch Pioneer aus England. Dort hat man sich bisher der Fertigung von Ponycars nach Vorbildern der 1960er Jahre verschrieben. Jüngst erschien ein Bausatz des 1968er Camaro. Mit den beiliegenden Karosserieteilen lässt sich das U.S.-Coupé in etlichen Ausführungen als Rennversion bauen. Neben verschiedenen Motorhauben, Heckdeckeln und zwei Frontpartien liegen noch etliche Dekore zur individuellen Ausarbeitung bei. Hat man sich für eine Version entschieden, erleichtert das bereits fertig montierte Fahrwerk die Schlussmontage.

Le Mans Miniatures Porsche 917 LH (1:32)

Mit dem Porsche 917 in der Langheckausführung von 1971 stellte der französische Anbieter ein in der Karosseriegestaltung besonders detailgenau gefertigtes Liebhabermodell vor. Es handelt sich um einen Wagen aus der Kleinserie mit einer Karosserie aus Kunstharz. Wegen dieses Materials ist das in Handarbeit gefertigte Modell auf der Strecke mit Bedacht zu behandeln, um es unversehrt wieder ins Ziel zu bringen. Dabei erlaubt das Fahrwerk mit einem Sidewinderantrieb und der in der Höhe justierbaren Vorderachse schon sichere Runden, um das Modell in Bewegung zu sehen und den Anblick zu genießen. Es ist ohne Fahrwerksmagnet ausgeführt.

TTS Ford Escort MkI

Mit dem Escort MkI ging aus der Kooperation von BRM und TTS nun erstmals ein 2l-Tourenwagen in 1:24 hervor, nachdem man die Aufmerksamkeit bisher mit Klassikern aus der 1300er Klasse auf sich zog. Dabei erschienen die bisher vorliegenden Escort Miniaturen unter dem Label TTS. Das 2-teilige Fahrwerk aus Metall weist viele Parallelen zur Technik der bisherigen Wagen auf. Doch gibt es auch Änderungen an der Ausführung der Achsen festzuhalten.

Carrera Porsche 911 RSR

Die Präsentation des jüngsten Porsche 911 RSR bei Carrera gleich in den beiden Maßstäben 1:24 und 1:32 unterstreicht die Bedeutung dieses Typs für die Traditionsmarke. 911er gehören dort seit jeher zum Programm. Durch drei unterschiedliche zum 24h Rennen von Le Mans 2018 vorgestellte Farbversionen boten bereits die GT-Wagen des Werkteams aus Zuffenhausen reichlich Material für einen Modellhersteller. Aber Carrera präsentierte in 1:32 zusätzlich den markant gestalteten Wagen von Proton Competition. In der Baugröße 1:24 gibt es bisher zwei Farbausführungen, bei den 1:32ern sind es drei Farbvarianten.